Wie oft glauben wir, dass uns die Geschichte unseres Lebens geformt hat. Sind es die großen einschneidenen Erlebnisse auf hohem emotionalem Niveau oder unzählige Wiederholungen der kleinen Storyelemente. Welche Geschichten erzählen wir?
Ich finde es spannender zu schauen, was haben wir daraus gelernt und wo lohnt es sich neu zu lernen?
Hier gibt es meine Story ohne Pathos und Ego. In ultrakurz.
Wenn ich bspw. schreibe „Schlüsselkind“, dann haben einige Leser*innen kurz überlegt, was das genau bedeutet und andere spüren sofort die emotionale Bedeutung. Durch alle meine Lebensstationen habe ich gelernt, bin gereift und froh, dass es so war und ist. Hier einige Lebensstationen:
- Trennung der Eltern zu Weihnachten (6)
- überintelligentes kreatives Scheidungs- & Schlüsselkind in Arbeiterviertel in Braunschweig (ab 6)
- Umzug aufs Dorf und erstes Geld verdienen im eigenen Altenheim (der Mutter) und mit Nachhilfe (ab 12)
- Flucht der Liebe hinterher und vor allem raus aus dem Dorf nach England, London / Essex (15, 4 Jahre)
- Wieder in Braunschweig anknüpfen, Schul-Abschlüsse abends, Geld verdienen, Motorrad fahren (ab 20)
- Heiraten, bleiben wollen obwohl alles schmerzt, Trennung (24, 5 Jahre)
- Paar-Beziehungen mal enger, mal nicht (33-48)
- Selbständig sein in 6 Branchen, lernen, wachsen, Neues wagen (ab 24)
- Den Traum zu den Gorillas in den Regenwald zu gehen reduzieren auf die Leidenschaft im Hundetrainer-Sein (ab 30)
- Studium, Fortbildung, Spaß am Machen: Hobby, Berufung, sozialer Knüpfpunkt (ab 33)
- Mini-Burnout reicht, verstehe! noch tiefer genauer aufs Wesentliche schauen (ab 42)
- Entschluss: nochmal neu, na klar, für mich, für dich, besonders für das Leben an sich (ab 51) 2019
Vielleicht schreibe ich mal eine lange Geschichte. Hier soll es erstmal reichen…